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Potencjał wiatru

Für die kommerzielle Nutzung der Windkraft sind Standorte ab einer mittleren Windgeschwindigkeit von 5 m/s und einer Leistungsdichte von 200 W/m2 in 50 m Höhe interessant. Diese Voraussetzung trifft auf bis zu 80% landwirtschaftlich genutzten Flächen in Polen zu.  Diese, sehr allgemeine Aussage, spiegelt das hohe Potential des Landes wieder.

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Wenn man über mittlere Windgeschwindigkeiten spricht, so ist es unbedingt zu beachten, welchen Zeitraum dieser Wert entspricht. In Polen oszillieren die Windgeschwindigkeiten im Verlauf des Jahres etwa +/- 20% um den Jahresdurchschnitt und um etwa +/- 8% um den 18-Jahre-Durchschnitt. Die folgenden Grafiken verdeutlichen diese zeitlichen Veränderungen.

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Gleichwohl ist zu beachten, dass die Energieausbeute mit der 3. Potenz der Windgeschwindigkeit ansteigt. Für wirtschaftliche Betrachtungen eines Standortes, sind somit wesentlich genauere Angaben notwendig, da selbst eine Abweichung von 0,5 m/s über den Erfolg einer Investition entscheiden kann. Eine sinnvolle Informationsquelle bei der Standortvorauswahl sind Windatlanten, die inzwischen für Polen auf dem Markt erhältlich sind. Windatlanten entstehen aus dem „Downscaling“ von Daten über geostrophische Winde (min. 1000 m über dem Grund) im Netz von Quadraten mit der Seitenlänge 2,5o geographischer Länge und 2,5o geographischer Breite (etwa 210 km). Diese Daten werden aus der Luftdruckverteilung, gemessen in den Bodenmessstationen, gewonnen und mit tatsächlichen Windgeschwindigkeiten abgeglichen. „Downscaling“ bedeutet in diesem Zusammenhang das herunter rechnen dieser Daten anhand von komplizierten mathematischen Modellen bis auf ein Netz (Grid Data) mit Quadraten mit der Seitenlänge 25 km, bzw. 5 km und einer Höhe zwischen 50 bis 150 m über dem Grund. Die verwendeten mathematischen Modelle verwenden dabei Informationen über die Beschaffenheit der Erdoberfläche, als auch Langzeitmessreihen der Wetterstationen.       

Auf diese Art erhält man für jeden Quadranten mit der Seitenlänge 5 oder 25 km Angaben über die mittleren Windgeschwindigkeiten, welche für die erste Standortauswahl nützlich sind. Es handelt sich dabei jedoch nur um eine Modelberechnung, die von tatsächlichen Werten abweichen kann. Daten aus den Windatlanten sind somit keine Alternative für Windmessung, sondern deren Ergänzung.

 

 

 
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